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Für Barrierefreiheit im Internet gibt es international gültige Richtlinien: die WCAG 2.0, akkreditiert von der Webstandardsorganisation World Wide Web Consortium W3C. WCAG ist ein Akronym für Web Content Accessibility Guidelines.

Die WCAG 2.0 gelten für eCommerce Websites genauso wie für alle anderen Internetangebote. Es bedürfte also eigentlich keiner weiteren Guidelines, um Barrierefreiheit im Internet zu definieren.

Älterer Mann im Rollstuhl bezahlt online mit Kreditkarte

Im Mittelpunkt unserer Fragestellungen stehen jedoch weniger die technischen Herausforderungen der Barrierefreiheit. Detaillierte Informationen dazu finden sich in den technischen Begleitdokumenten zu den WCAG2.

Wir befassen uns im Rahmen dieses Dokuments vorallem mit Fragen der Benutzerfreundlichkeit von Webshops aus Sicht der speziellen Zielgruppen. Hier bestehen in fast allen Implementierungen am Markt noch große Mängel.

Die größten Probleme liegen in den Bereichen:

  • Orientierung,
  • Übersichtlichkeit der Benutzeroberflächen,
  • Klarheit des Bestellvorgangs und
  • Vertrauenswürdigkeit.

Das betrifft sowohl die Zielgruppen der Generation 50plus oder älter als auch Menschen mit Behinderungen, wenngleich die Lösungen durchaus manchmal unterschiedliche Ansätze erfordern.

Durch eine generelle Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit lassen sich nachweislich Hemmschwellen für diese Zielgruppen abbauen und die Konversionsraten (Anteil der Käufe bei den Besuchen einer Website) steigern.

Der folgende Katalog mit Gestaltungsrichtlinien und problemorientierten Lösungsstrategien für barrierefreie Webshops baut auf dem bisherigen Forschungsstand auf und bezieht von WIENFLUSS durchgeführte Usability und Accessibility Tests von Webshops mit ein.