12.2.1 Erklären Sie Web 2.0 Features

Hintergrund

Weniger internetaffinen Shop-BesucherInnen sind Web 2.0 Begriffe und Funktionalitäten nicht vertraut.

Dazu gehören z.B. nutzergenerierte Inhalte, dezentral publizierte und in den Shop integrierte Inhalte (Blogs, Twitter), Mashups aus eigenen Inhalten und externen Services (z.B. Google Maps), Content Syndication (z.B. RSS Feeds von Produkten), Integration von fremd gehosteten Shopdiensten und Produktinformationen in Webseiten.

NutzerInnen können selbst aktiv werden, sich selbst darstellen, ev. Honorierung erhalten, Produktempfehlungen abgegeben (z.B. Ratings, Kommentare, Hitlisten, Weitersagen, individuelles Tagging, Videos und Bilder hochladen) und selbst Produkte generieren (z.B. ein individuelles T-Shirt gestalten, mit Drag & Drop Produkte konfigurieren). Diese erweiterte, spielerische Interaktion erhöht durchaus die Kundenbindung.

Bei Amazon z.B. können UserInnen eigene Produktbilder oder Videos hochladen. Die Einbindung ist unaufdringlich. Auch die Möglichkeit, Bewertungen abzugeben, ist so eingebunden, dass sie nicht stört.

Für ältere, weniger erfahrende Shop-BesucherInnen und NutzerInnen mit eingeschränkter Wahrnehmung sind diese neuen Interaktionsformen schwieriger zu verstehen und zu bedienen.

Maßnahmen

  • Machen Sie die Benutzung so einfach wie möglich und attraktiv für die NutzerInnen.
  • Erklären Sie ungewöhnliche Web 2.0 Begriffe und Features (wie RSS, Tagging, Social Bookmarking…) und deren Vorteile.
  • Achten Sie auf unaufdringliche Einbindung. Von Shop-BesucherInnen, die Web 2.0 Features nicht nutzen wollen oder können, sollten diese leicht ignorieren werden können.

Wer profitiert davon

  • Ältere NutzerInnen
  • Wenig interneterfahrene NutzerInnen
  • Blinde NutzerInnen
  • Sehbehinderte NutzerInnen
  • NutzerInnen mit kognitiven Einschränkungen
  • alle NutzerInnen von assistiven Technologien