4.2.1 Animierte Werbung muss sich stoppen lassen

Hintergrund

Ältere Menschen stehen animierter Werbung eher ablehnend gegenüber als jüngere. Sie empfinden sie als störende Ablenkung. Störend wirkt animierte Werbung auch auf Menschen mit Sehbehinderung. Für Menschen mit photosensitiver Epilepsie kann sie sogar gefährlich sein, weil zu schnelle Animationen mit zu starken Farkontrasten Anfälle auslösen können.

Häufig wird animierte Werbung (Flash) nicht mit korrekten Text-Alternativen versehen, die Information ist nicht allen zugänglich.

Maßnahmen

  • Vermeiden Sie animierte Werbung weitgehend.
  • Vermeiden Sie Endlosschleifen bei Werbeeinschaltungen. Stoppen Sie Animationen nach spätestens 5 Sekunden.
  • Halten Sie die Grenzwerte der WCAG ein, die Animation darf nicht zu schnell ablaufen oder zu große Helligkeitsunterschiede haben, da dies Epilepsieanfälle auslösen kann.
  • Versehen Sie endlos animierte Werbeeinschaltungen mit einem Schließen- oder Stopp Button.

Wer profitiert davon:

  • Alle NutzerInnen
  • Sehbehinderte NutzerInnen
  • NutzerInnen mit Leseschwäche
  • NutzerInnen mit photosensitiver Epilepsie