5.2 I18N (Internationalisierung) und L10N (Lokalisierung)

Internationalisierung in der Informatik beziehungsweise in der Softwareentwicklung bedeutet, ein Programm so zu gestalten, dass es leicht (ohne den Quellcode ändern zu müssen) an andere Sprachen und Kulturen angepasst werden kann.

„Internationalisierung (engl. internationalization) wird gerne mit I18N abgekürzt (im englischen Wort befinden sich 18 Buchstaben zwischen I und N).

Hierunter fallen diejenigen Aufgaben, die der Entwickler/Programmierer eines Programms machen muss. Dazu darf er zum Beispiel Beschreibungstexte nicht im Quellcode fest codieren, sondern muss Variablen benutzen, die von einer Quelle zur Laufzeit eingelesen werden. Aber auch Datumsformatierungen und die sprachabhängige Oberflächengestaltung (Text kann unterschiedlich lang sein, Rechts-Nach-Links-Orientierung, …) gehören hierzu.

Im nächsten Schritt erfolgt die Lokalisierung (engl. localization), die als L10N abgekürzt wird (10 Buchstaben zwischen L und N). Ein Programm sollte im vorigen Schritt so gestaltet sein, dass diese Änderungen nicht mehr vom Programmierer durchgeführt werden müssen. Dieser Prozess bezeichnet die reine Übersetzung von zum Beispiel Texten in eine Landessprache.“ Quelle: Wikipedia: Internationalisierung (Softwareentwicklung)